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Der aus Baden-Württemberg stammende parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament Daniel Caspary, wurde aktuell vom renommierten Magazin POLITICO zu einem der einflussreichsten Europapolitiker gekürt.

Der 41 jährige Caspary ist Vater von vier Kindern und seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments. POLITICO ist ein US-amerikanisches Print- und Onlinemedium, das primär über den Politikbetrieb in Washington berichtet und für das viele bekannte Ex-Washington Post Redakteure arbeiten. Seit dem Jahr 2015 hat der Axel Spinger Medienkonzern durch ein Joint Venture POLITICO auch als europäische Ausgabe mi Sitz in Brüssel platziert.

POLITICO hat in 2017 ein weiteres Ranking der einflussreichsten Europapolitiker erstellt und laut dem zählt der engagierte Europapolitiker weiterhin zu den „40 Abgeordneten, auf die es ankommt“. Dazu Caspary:

Bereits im letzten Jahr durfte ich mich mit dem 16. Platz über ein starkes Abschneiden freuen, das nun mit einer erneuten Wahl in die TOP 40 bestätigt wurde. POLITICO rechnet mich damit zu den einflussreichsten vier Prozent aller insgesamt 751 Europaabgeordneten. Natürlich freue ich mich bei aller Bescheidenheit über diese Würdigung meiner Arbeit.

 

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Daniel Caspary MdEP – Foto: Fabry

 

Daniel Caspary – Mr. Trade

 

Die Redakteure haben insbesondere seinen Einsatz für die europäische Handelspolitik gewürdigt und nennen Caspary den „Mr. Trade“ der Europäischen Volkspartei (EVP). Die Handelspolitik hat in den vergangenen Jahren enorm an Wichtigkeit zugenommen und erfährt heute deutlich größeres öffentliches Interesse als noch vor wenigen Jahren. Zitat Caspary:

Die Themen, die in meinem Ausschuss beraten und entschieden werden, dominieren derzeit die politische Agenda. Als Koordinator meiner Fraktion in Handelsfragen kann ich so großen Einfluss auf ein wichtiges Politikfeld nehmen.

Allen voran steht natürlich das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA), dem das Europäische Parlament im Februar mit überzeugender Mehrheit zugestimmt hat und so den Weg für die vorläufige Inkraftsetzung ab April freigemacht hat. Das positive Votum des Europäischen Parlaments, so POLITICO, geht maßgeblich auf die geschlossene Unterstützung der christdemokratischen Fraktion zurück.

 

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Aus dem Arbeits-Alltag von Daniel Caspary

 

AKTUELL: Im Rahmen der EU-Initiative für eine nachhaltige Stadtentwicklung ruft die Europäische Kommission Städte und Kommunen zur Bewerbung auf. Das Gesamtvolumen der Fördermittel umfasst 50 Mio. Euro. Die Bewerbungsfrist endet Mitte April 2017.

Projekte aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, städtische Mobilität und der Integration von Flüchtlingen sind förderfähig. Insgesamt fünf Auswahlkriterien müssen erfüllt sein: Der Projektansatz ist neu und in Europa noch nicht getestet worden, das Projekt genügt höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen und umfasst mehrere unterschiedliche Projektpartner auf lokaler Ebene, ist auf andere Städte in der EU übertragbar und bietet die Aussicht auf messbare Erfolge. Einzelne Projekte können mit bis zu 5 Mio. Euro über einen Förderzeitraum von maximal drei Jahren mit bis zu 80 Prozent unterstützt werden.

(Redigieren: Frank Schulz / Quelle: Daniel Caspary / Fotos: Fabry)

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