Zustimmung des Europäischen Parlaments zu 5,3 Millionen Euro aus dem EU-Globalisierungsfonds für Beihilfen für ehemalige manroland-Beschäftigte

Die Europäische Union unterstützt die ehemaligen Mitarbeiter des insolventen Druckmaschinenherstellers manroland bei der Jobsuche. Das Europäische Parlament billigte dazu heute 5,3 Millionen Euro. „Die finanzielle Hilfe der Europäischen Union kommt einer Vielzahl von Beschäftigten, besonders in der Region Augsburg, zugute“, begrüßte der Augsburger Europaabgeordnete, Markus Ferber, die Entscheidung.

„Mit dem EU-Geld sollen den ehemaligen manroland-Mitarbeitern in Zeiten der Globalisierung bei der Arbeitssuche und beim Einstieg in eine neue Anstellung geholfen werden“, so der Europaabgeordnete. Damit werden Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen für die entlassenen manroland-Beschäftigten zur Arbeitsplatzsuche finanziert. Zusätzlich wird von deutscher Seite noch einmal die gleiche Summe bereitgestellt, so dass sich die Hilfen auf mehr als zehn Millionen Euro belaufen werden.

„Die Hilfen aus dem EU-Globalisierungsfonds stellen keine Sozialleistungen dar, das ist nicht Aufgabe der EU. Aber dort, wo die Globalisierung den Menschen Risiken aufbürdet, muss Europa helfen und tut dies auch“, sagte Ferber. Der Vorsitzende der CSU-Europagruppe begrüßte die rasche Annahme im Europäischen Parlament und will sich jetzt dafür einsetzten, dass die Mittel noch vor Weihnachten ausbezahlt werden.

Hintergrund:

Durch die Insolvenz von manroland wurden an den Produktionsstandorten Augsburg, Offenbach und Plauen insgesamt 2284 Mitarbeiter arbeitslos, 2177 bei der Muttergesellschaft manroland AG, 62 bei zwei Tochterunternehmen (manroland Vertrieb und Service GmbH und manroland Vertrieb und Service Deutschland GmbH), sowie 45 beim Zulieferer Gefinal Systema. Die EU-Hilfe unterstützt die Transfergesellschaften für die entlassenen Mitarbeiter.

 

Quellangabe: www.markus-ferber.de

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