Der sympathische und kämpferische Betriebs­rats­chef der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Uwe Hück erhält das Verdienst­kreuz am Bande. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, gratuliert Uwe Hück für seine herausragenden Leistungen für das Gemeinwesen. Er habe damit die verdiente öffentliche Anerkennung gefunden.

Die Eltern des 1962 geborenen Stuttgarters sterben früh. Er wächst in Heimen auf, eckt schnell an. „Für die Heimleitung war ich wahrscheinlich nur noch ein schwer erziehbarer Sonderschüler, der es mit etwas Glück vielleicht noch zum Hilfsarbeiter bringen würde.“ Doch der Waisenjunge lernt schnell, sich durchs Leben zu kämpfen, seinen eigenen Weg zu gehen. Er schafft den Schritt von der Sonder- in die Hauptschule, überspringt prompt zwei Klassen. Mit 15 Jahren absolviert er eine Lehre zum Maler und Lackierer – und entdeckt seine erste Leidenschaft: das Thaiboxen.

„Vorstand und Belegschaft der Porsche AG freuen sich gemeinsam mit Uwe Hück über diese Auszeichnung. Uwe Hück steht für Verlässlichkeit. Hart in der Verhandlung, aber immer für das Wohl des Unternehmens und der Mitarbeiter im Einsatz. Dabei beweist er strategischen Weitblick – zuletzt bei den Verhandlungen um den Produktionsstandort für den ersten rein elektrisch betriebenen Porsche. Sein Wirken geht aber weit über Porsche hinaus, auch privat engagiert er sich in vorbildlicher Weise. Dafür gilt ihm mein Respekt“, so Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.

 

Uwe Hück – der (Porsche) Durchboxer

 

Verdienstkreuz am Bande

Verdienstkreuz am Bande

Uwe Hück gehört seit 1990 dem Porsche-Betriebsrat am Standort Zuffenhausen an. 1997 wurde er zum Vorsitzenden des Betriebsrats Zuffenhausen/Ludwigsburg gewählt und 2002 zum Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats. 2003 übernahm er auch den Vorsitz des Konzernbetriebsrats. Hück ist seit 2010 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG. Schon seit 2007 ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Automobil Holding SE. 2015 wurde er in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG berufen. Der 54-jährige Hück engagiert sich privat seit langem für sozial benachteiligte Jugendliche. Unter anderem hat er die Lernstiftung Hück ins Leben gerufen. Außerdem ist er Botschafter der Initiative „Respekt!“, die sich gegen die Diskriminierung jedweder Personengruppen wendet, und Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz.

1962 in Stuttgart geboren, begann Uwe Hück 1985 bei Porsche als Lackierer. Fünf Jahre später wurde er in den Betriebsrat für die Standorte Zuffenhausen und Ludwigsburg gewählt, 1997 zum dortigen Betriebsratsvorsitzenden. 1998 wird Hück Mitglied im Aufsichtsrat der Porsche AG, 2002 Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates und ein Jahr später Vorsitzender des Konzernbetriebsrates. Darüber hinaus wird er 2007 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche Automobil Holding SE und ist seit 2010 in gleicher Funktion für die Porsche AG tätig.

(Quelle: Kommunikation Porsche AG)

(Foto: Das Verdienstkreuz am Bande (hier die Herrenausführung als Erstauszeichnung) hat einen Durchmesser von 55 mm. Die Rückseite ist gekörnt und wird von einer schmalen Kante eingefasst. Das Band ist 30 mm breit und hat einen gold-schwarz-goldenen Saum © Julia Fassbender). Seit der Stiftung durch Bundespräsident Theodor Heuss 1951 wurde der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland rund 254.000 Mal verliehen (Stand Januar 2016)

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