Gerade in diesen Zeiten niedriger Zinsen präsentieren sich Aktien als gute Möglichkeit, um als Anleger dennoch eine Rendite zu erzielen. Seit Jahren bietet sich an der Börse die Gelegenheit, vom allgemeinen Aufschwung der Wirtschaft zu profitieren. Doch, worauf ist zu achten, um bei dieser Investition erfolgreich zu sein?

 

Den passenden Broker wählen

 

Bevor es überhaupt möglich ist, sich Gedanken zu den einzelnen Anlagewerten zu machen, muss der Broker selbst in den Blick genommen werden. In den vergangenen Jahren fand hier ein starker Wandel statt, der die Wünsche der Verbraucher zusätzlich befördert. Vor Jahren bot sich allein bei der Hausbank die Gelegenheit für Privatanleger, ein Depot zu eröffnen und Trades durchzuführen. Aufgrund des hohen organisatorischen Aufwands wurden diese zu einer entsprechend kostspieligen Angelegenheit. Dieses Geschäft verlagerte sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ins Internet.

Im Internet verfügen die einzelnen Broker jedoch ebenfalls über unterschiedliche Konditionen, auf die es Rücksicht zu nehmen gilt. Der Depot-Vergleich bietet die Möglichkeit, ausschlaggebende Faktoren, wie etwa die Kosten pro Order, zu vergleichen. Während der absolute Unterschied dort zunächst nur wenige Euro beträgt, summiert sich dies im Laufe der Zeit oft zu ansehnlichen Beträgen.

 

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Was liegt in den Depots der Deutschen?

 

Die richtige Diversifikation

 

Nach wie vor gilt eine gute Diversifikation bei einem Privatanleger als der wichtige Schlüssel zum Erfolg. Wer sein Kapital nicht auf eine einzige Aktie setzt, macht sich weniger abhängig von deren Schwankungen. Auf diese Weise ist es möglich, den Wert des Depots eher stabil zu halten. Gleichsam ist die Diversifikation nur dann ein Nachteil, wenn die favorisierte Aktie eine sehr starke Performance an den Tag legt und ansonsten in höherer Zahl gekauft worden wäre.

Doch wie lässt sich dieses Prinzip der gleichmäßigen Verteilung des Geldes nun vollführen? Einerseits bieten die passiv gemanagten ETFs die Gelegenheit, das Geld gleichmäßig im Portfolio aufzuteilen. Weiterhin ist es möglich, selbst einige Einzelaktien zu wählen. Diese sollten stets aus unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichen Branchen stammen, damit sie nicht von den gleichen Schwankungen betroffen sind.

 

Der passende Anlagehorizont

 

Zuletzt ist es der Horizont der eigenen Anlage, der über den Erfolg entscheidet. Wer durchaus dazu bereit ist, die eigenen Aktien über Jahre oder Jahrzehnte zu halten, muss sich kaum Gedanken um momentane Kursstände machen. Denn der Markt entwickelt sich erfahrungsgemäß auf lange Sicht immer positiv. Auch die Dividenden, die von den gewählten Unternehmen ausgeschüttet werden, können für ein zusätzliches Einkommen beim Verfolgen dieser Strategie sorgen.

Wer über einen kürzeren zeitlichen Horizont der Anlage verfügt, muss sich nähere Gedanken zu den momentanen Kursen machen. Es gilt unbedingt einen Verkauf zu vermeiden, der allein aus der finanziellen Not heraus in einer Phase niedriger Kurse getätigt wird. Denn genau dies ist der Moment, in dem ein Verlust in Kauf genommen werden muss, nur um in der Folge die eigene Liquidität zu sichern.

 

Große Chancen für Aktionäre

 

Noch immer können sich in Deutschland nur etwa zehn Prozent der Menschen mit dem Kauf von Aktien anfreunden. Wer dazu bereit ist, die etwas höhere Volatilität einer solchen Anlage zu akzeptieren, profitiert von den ansehnlichen Zinsen, die selbst in diesen Tagen möglich sind.

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