Management Professor Sydney Finkelstein stellt jedes Jahr die schlechtesten CEOs vor. Alle machen die gleichen fundamentalen Fehler. Selbstüberschätzung ist ein gemeinsames Problem.

Jedes Jahr erstellt Sydney Finkelstein, Management-Professor an der Tuck School of Business at Dartmouth, eine Liste der schlechtesten CEOs der Welt. Der Autor des Buchs „Why Smart Executives Fail“ identifiziert einige der eklatanten Fehler der Top-Manager und schaut auf die wichtigsten Probleme, die deren schwachen Leistungen miteinander verbinden.

 

[gn_quote style=“1″]Diejenigen, die auf der diesjährigen Liste vertreten sind, machten laut Prof. Finkelstein allesamt die gleichen fundamentalen Fehler[/gn_quote]

 

Management Professor Sydney Finkelstein

Professor Sydney Finkelstein; Tuck School of Business

 

Das erste Problem lag darin, dass sie einfach unfähig waren, sich den veränderten Geschäftsbedingungen anzupassenBrian Dunn von Best Buy zum Beispiel, der ganz oben auf meiner Liste erschienen ist, führte das Unternehmen nach der Strategie des Up- und Cross-Selling, statt den Kundenservice und die Online-Angebote zu verbessern. In der Zwischenzeit nahm sich Amazon den Marktanteil“, so Finkelstein. Ähnliche Probleme gab es auch für Andrea Jung bei Avon und für Rodrigo Rato bei Bankia, die sich nicht rechtzeitig der veränderten wirtschaftlichen Situation in ihren Märkten anpassen konnten.

 

 

Der zweite gemeinsame Faktor lag in ihrer Unfähigkeit, [gn_highlight bg=“#b69749″ color=“#000000″]Geschäftsbeziehungen von persönlichen Angelegenheiten zu trennen[/gn_highlight]. Aubrey McClendon, Vorsitzender und Gründer von Chesapeake Energy (US-Erdgas Produzent und der drittgrößte unabhängige Hersteller in den Vereinigten Staaten), nahm bei der Investmentfirma EIG Global Energy Partners einen Privatkredit von 500 Millionen Dollar auf. Da EIG einer der Investoren bei Chesapeake ist, setzte sich McClendon damit einem enormen Interessenkonflikt aus.

 

[gn_heading style=“1″]Problem Vertrauensverlust[/gn_heading] [gn_quote style=“1″]In einem öffentlich gehandelten Unternehmen, in dem der CEO verantwortlich ist für Aktionäre, kann eine derartige Situation zu ernsthaften Problemen führen[/gn_quote] betont Sydney Finkelstein. Ein weiteres Beispiel ist Mark Pincus, CEO von Zynga, Spielehersteller für Facebook, der stark an Vertrauen eingebüßt hat, als bekannt wurde, dass er unmittelbar nach Börsengang und Ablauf der Verkaufssperre seine persönlichen Zynga-Aktien abgestoßen hat.

Der letzte Faktor, der alle Platzierten miteinander verbindet, ist die [gn_highlight bg=“#b53531″ color=“#000000″]Überschätzung der eigenen Fähigkeiten[/gn_highlight]. „Selbstüberschätzung reduziert die Effektivität als Führungskraft“ betont Finkelstein. „Alle gelisteten CEOs verfügten im Jahr 2012 über diesen Faktor.“ Management, Management

(Quelle: Tuck School of Business)

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